Umstrittener Ausbau Recyclinghof: Bürgermeister lenkt nun doch ein!

In der letzten Gemeindevertretungssitzung im März konnte das Projekt Erweiterung Recyclinghof wegen Stimmengleichheit der ÖVP-Pro-Stimmen gegen GRÜNE, SPÖ und FPÖ nur aufgrund des Dirimierungsrechts des Bürgermeisters durchgedrückt werden (nach der Gemeindeordnung zählt seine Stimme bei Gleichstand doppelt). Jetzt, zwei Monate später muss der Bürgermeister doch einlenken und das Projekt liegt endgültig auf Eis.

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Die GRÜNEN sind Nachhaltigkeitsmeister!

Der Salzburger naturschutzbund, das Bildungshaus St. Virgil, das Forum mobil und VertreterInnen der Gemeinwohlökonomie haben an die im gesamten Land Salzburg antretenden Parteien Fragen zum Thema Nachhaltigkeit gestellt. Nach einem Hearing wurden die über 50 Fragen schriftlich beantwortet, von den SpitzenkandidatInnen autorisiert und von Expertinnen und Experten analysiert. Wenig überraschendes Ergebnis ist, dass hier die Grünen am besten abschneiden, v.a. in den Bereichen Mobilität und Klimaschutz. Link Forum Mobil: Landtagswahl 2018 – der große Nachhaltigkeits-Check


Bildquelle: Forum mobil

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Autoumschlagplatz ohne Genehmigung am Salzburgring

lagerplatz

Am Gelände des Salzburgrings wird mit Duldung des Ringbetreibers IGMS (Internationaler Gemeinnütziger Motorsportverein Salzburgring) seit Dezember 2016 von der Firma Lagermax ein Autoumschlagplatz für hunderte Neufahrzeuge ohne entsprechende Widmung und ohne gewerberechtliche Genehmigung betrieben. Aufgrund von Hinweisen von Anrainern haben die Grünen Koppl – nach mehreren erfolglosen Anfragen an die Gemeinde – das Umweltressort des Landes informiert. Diese beauftragte die Bezirkshauptmannschaft mit einer Prüfung des Sachverhalts. Ergebnis: Es liegt keine entsprechende gewerberechtliche Genehmigung vor und deshalb ist die Fläche bis spätestens 31. März zu räumen.

»Was für jeden kleinen Gewerbebetrieb gilt, muss auch für die großen gelten, nämlich dass Gewerbenutzungen nur auf entsprechend gewidmeten Flächen zulässig und notwendige Genehmigungen im Voraus einzuholen sind. Aus gutem Grund muss die Eignung der Fläche vorher behördlich geprüft werden, vor allem ob hier durch Umfang und Art der Gewerbeausübung schutzwürdige Interessen der Anrainer und der Umwelt beeinträchtigt werden«, sagt Gemeinderätin Bine Böcher von den Grünen Koppl.

Livecam Salzburgring

Presseaussendung, PDF

Raum. Ordnung?

Diese Woche erschien der Salzburger Raumordnungsbericht 2011 bis 2014, in dem positive und negative Entwicklungen der letzten fünf Jahre im Land Salzburg betreffend Raumordnung beschrieben und mit statistischen Fakten untermauert werden. Einige dieser Fehlentwicklungen treffen auch auf unsere Gemeinde zu, aufgezeigt werden Probleme wie Zersiedelung (und damit die Zunahme von Mobilitäts- und Infrastrukturkosten für die Allgemeinheit), fehlender Wohnraum u.a. durch Spekulation, Leerstand und Zweitwohnsitznutzungen (siehe Professorfeld Guggenthal) und hohe Wohnungsmieten bzw. -preise.

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Regionale Geschenke

Das Internet ist ein Segen. Keine Frage. Aber wenn ich an Weihnachten denke, dann frag ich mich, ob wir die Packerl, die wir unseren Liebsten unter den Weihnachtsbaum legen, nicht auch im Ort oder der Region gekauft werden können? Lokale Betriebe schaffen Arbeitsplätze, zahlen ihre Steuern vor Ort. Keine Gruppenbesteuerung, kein Delegieren der sozialen Verantwortung an Shareholder Value und Gewinnausschüttungen. Sie schaffen neben Arbeitsplätzen auch Lehrstellen und sichern damit eine Ausbildungsmöglichkeit für unsere Jugendlichen, sorgen für eine Wertschöpfung in der Region, erhöhen durch die Abgaben den finanziellen Spielraum der Gemeinden und schicken die Produkte (idealerweise) nicht um den halben Erdball, mit nicht unbeträchtlichen Vorteilen bezüglich Klima- und Umweltschutz. Der Kauz glaubt, dass auch Konsumenten eine große Macht haben und würde sich freuen, im weihnachtlichen Vorbeiflug viele regional gekaufte Geschenke zu finden.