Die GRÜNEN sind Nachhaltigkeitsmeister!

Der Salzburger naturschutzbund, das Bildungshaus St. Virgil, das Forum mobil und VertreterInnen der Gemeinwohlökonomie haben an die im gesamten Land Salzburg antretenden Parteien Fragen zum Thema Nachhaltigkeit gestellt. Nach einem Hearing wurden die über 50 Fragen schriftlich beantwortet, von den SpitzenkandidatInnen autorisiert und von Expertinnen und Experten analysiert. Wenig überraschendes Ergebnis ist, dass hier die Grünen am besten abschneiden, v.a. in den Bereichen Mobilität und Klimaschutz. Link Forum Mobil: Landtagswahl 2018 – der große Nachhaltigkeits-Check


Bildquelle: Forum mobil

weiterlesen

Grüne Koppl fordern: Endlich Schutzgebiet am Nockstein!

Seit den 1990ern versuchte die Bürgerliste Koppl (später KAUZ, Vorläufer der heutigen Grünen Koppl) eine Unterschutzstellung des Nocksteins zu erreichen. Zur Ausweisung kam es jedoch nicht, obwohl es – wenn auch in abgeschwächter Form – bereits im Räumlichen Entwicklungskonzept der Gemeinde Koppl (2000) als Ziel festgelegt wurde. Um so mehr sehen wir aber heute, fast 20 Jahre später, eine solche Ausweisung als dringend notwendig und auch durchführbar! Deshalb unterstützen wir die aktuellen Vorschläge zur Schutzgebietsausweisung von LH-Stv.in Astrid Rössler (GRÜNE) als ersten Schritt und bitten alle Beteiligten, zur Sachlichkeit und einer konstruktiven Diskussion zurückzukehren!

Das gemeinsame Ziel ist die Erhaltung unserer intakten, schützenswerten Natur und damit auch die politische Verhinderung dieser Leitung. Sie ist nicht im überwiegenden Interesse der Allgemeinheit!

Es ist deshalb absolut richtig, dass sich die Menschen dagegen wehren und wir sie dabei nach Kräften auch in Zukunft unterstützen. Unser Appell gilt der gesamten Landespolitik – und damit meinen wir definitiv auch die ÖVP – sich dem gemeinsamen Ziel anzuschließen!

Die Grünen Koppl: GVin Bine Böcher, GR Wolfgang Hyden, GVin Eva Wimmer, GV Horst Köpfelsberger

und ihre UnterstützerInnen

Berufungsverhandlung 380-kV-Freileitung

Wir sind am Weg zur Berufungsverhandlung nach Wien und werden das Verfahren zumindest tageweise als Zuseher mitverfolgen. Wir sind optimistisch, dass die Einsprüche gegen den erstinstanzlichen Bescheid Wirkung zeigen werden.

Folgende Themenfelder werden verhandelt:
Mo: Bodenschutz, Forst, Wald Wildökologie
Di: Energiewirtschaft, Elektrotechnik, Humanmedizin
Mi:Elektrotechnik, Verkehr, Lärm, Luftschadstoffe, Humanmedizin
Do: Gewässerschutz, Hydrogeologie, Wildbach-, Lawinenschutz
Mo: Naturschutz, Landschaft

Wenn die Bereiche an den einzelnen Tagen nicht abgeschlossen werden können, wird Di bis Do je nach Bedarf weiter verhandelt. Eine Entscheidung gibt es freilich jetzt noch nicht. Wie man aus den Medien entnehmen kann, rechnet man mit einem Bescheid Ende des Jahres. Wir halten euch in unserem Blog und auch in unserer Gemeindezeitung auf dem Laufenden.

Nachbericht Filmabend

Bei unserem ersten GRÜNEN Filmabend »Bauer unser« zum Thema regionale Landwirtschaft statt globale Konzerne waren Ende April knapp 40 Besucherinnen und Besucher beim Kirchenwirt in Koppl. Das freut uns sehr und zeigt, dass dieses Thema für uns alle sehr wichtig ist. Wir freuen uns besonders, dass auch einige Landwirte diesen Film mit uns gesehen haben und wir nachher auch noch mit ihnen darüber diskutieren konnten. Da der Abend sehr gut besucht war, werden wir diese Reihe als Kooperation mit der GRÜNEN Bildungswerkstatt mit Sicherheit fortsetzen und freuen uns schon auf den nächsten GRÜNEN Filmabend voraussichtlich im Herbst. Film und Termin werden wir rechtzeitig bekannt geben.

e5 und der Energieantrag von SPÖ und ÖVP

Die Überparteilichkeit von Arbeitsgruppen (abseits der politischen Gremien) wie das e5-Team (energieeffiziente Gemeinde) ist aus unserer Sicht ein wichtiges Gut, damit alle mitarbeiten können (idealerweise auch BürgerInnen), ohne Angst haben zu müssen, damit parteipolitisch vereinnahmt zu werden. Es ist ein Gebot von Fairness, dass sich alle an diese Vereinbarung halten. Schade, dass die ÖVP gemeinsam mit der SPÖ dieses wichtige Gremium mit einem Antrag zum Thema Energie in der Gemeindevertretungssitzung vom 27. März aus unserer Sicht politisch besetzt haben, statt gemeinsam IM e5-Team Themenschwerpunkte zu setzen. Wir freuen uns aber natürlich, dass auch für die anderen Fraktionen nachhaltige Energie ein wichtiges Zukunftsthema ist.

Warum bei diesem Antrag jedoch der Energie- und Umweltausschuss unter GRÜNEM Vorsitz nicht im Vorfeld eingebunden war und damit übergangen wurde, ist uns ein Rätsel. Die Begründung, es wären ja Bautätigkeiten notwendig und gehöre deswegen in den Bauausschuss greift für uns zu kurz. Natürlich müsste dieses Thema aus unserer Sicht im Energieausschuss behandelt werden. Wir haben uns deswegen bei der Abstimmung enthalten, weil zwar das Thema an sich wichtig, aber der Ausschuss der falsche ist, da das Thema natürlich in den Energieaussschuss gehört. Nicht nur, weil der so heißt, sondern weil es absolut Sinn machen würde, die Themen des Antrags in ein gemeindeweites Gesamtkonzept einfließen zu lassen.

Autoumschlagplatz ohne Genehmigung am Salzburgring

lagerplatz

Am Gelände des Salzburgrings wird mit Duldung des Ringbetreibers IGMS (Internationaler Gemeinnütziger Motorsportverein Salzburgring) seit Dezember 2016 von der Firma Lagermax ein Autoumschlagplatz für hunderte Neufahrzeuge ohne entsprechende Widmung und ohne gewerberechtliche Genehmigung betrieben. Aufgrund von Hinweisen von Anrainern haben die Grünen Koppl – nach mehreren erfolglosen Anfragen an die Gemeinde – das Umweltressort des Landes informiert. Diese beauftragte die Bezirkshauptmannschaft mit einer Prüfung des Sachverhalts. Ergebnis: Es liegt keine entsprechende gewerberechtliche Genehmigung vor und deshalb ist die Fläche bis spätestens 31. März zu räumen.

»Was für jeden kleinen Gewerbebetrieb gilt, muss auch für die großen gelten, nämlich dass Gewerbenutzungen nur auf entsprechend gewidmeten Flächen zulässig und notwendige Genehmigungen im Voraus einzuholen sind. Aus gutem Grund muss die Eignung der Fläche vorher behördlich geprüft werden, vor allem ob hier durch Umfang und Art der Gewerbeausübung schutzwürdige Interessen der Anrainer und der Umwelt beeinträchtigt werden«, sagt Gemeinderätin Bine Böcher von den Grünen Koppl.

Livecam Salzburgring

Presseaussendung, PDF

Bodenpreise in Koppl

IMG_1609

Im Mittelwert kostet in Koppl ein Quadratmeter Bauland 257,80€, wobei es je nach Stadtnähe hier erhebliche Unterschiede geben dürfte (Quelle www.bodenpreise.at). Damit spielen wir in einer Liga mit Gemeinden wie Mattsee, Hallwang und Grödig, im Flachgau liegen wir an 10. Stelle, was die Höhe der Baulandpreise betrifft. Neben dem neuen Raumordnungsgesetz ist es aus meiner Sicht auch Aufgabe der Gemeinde für leistbare Bodenpreise zu sorgen.

weiterlesen