Grüne Koppl fordern: Endlich Schutzgebiet am Nockstein!

Seit den 1990ern versuchte die Bürgerliste Koppl (später KAUZ, Vorläufer der heutigen Grünen Koppl) eine Unterschutzstellung des Nocksteins zu erreichen. Zur Ausweisung kam es jedoch nicht, obwohl es – wenn auch in abgeschwächter Form – bereits im Räumlichen Entwicklungskonzept der Gemeinde Koppl (2000) als Ziel festgelegt wurde. Um so mehr sehen wir aber heute, fast 20 Jahre später, eine solche Ausweisung als dringend notwendig und auch durchführbar! Deshalb unterstützen wir die aktuellen Vorschläge zur Schutzgebietsausweisung von LH-Stv.in Astrid Rössler (GRÜNE) als ersten Schritt und bitten alle Beteiligten, zur Sachlichkeit und einer konstruktiven Diskussion zurückzukehren!

Das gemeinsame Ziel ist die Erhaltung unserer intakten, schützenswerten Natur und damit auch die politische Verhinderung dieser Leitung. Sie ist nicht im überwiegenden Interesse der Allgemeinheit!

Es ist deshalb absolut richtig, dass sich die Menschen dagegen wehren und wir sie dabei nach Kräften auch in Zukunft unterstützen. Unser Appell gilt der gesamten Landespolitik – und damit meinen wir definitiv auch die ÖVP – sich dem gemeinsamen Ziel anzuschließen!

Die Grünen Koppl: GVin Bine Böcher, GR Wolfgang Hyden, GVin Eva Wimmer, GV Horst Köpfelsberger

und ihre UnterstützerInnen

Warum es uns in Koppl braucht

(GR Wolfgang Hyden)

Versprochen – gehalten.

Ein Spruch, der in Koppl bereits zum schützenswerten lokalen Wortschatz zu zählen ist, so wie der Nockstein schon seit 20(!) Jahren ein geschützter Landschaftsteil sein sollte. Aber was steckt wirklich dahinter? Dahinter steckt in unserer Gemeinde, so wie auch auf Landesebene, eine meist perfekt inszenierte Übernahme von vielen guten Ideen, die in unterschiedlicher Art und Weise entstanden sind und dann leicht abgewandelt als die eigenen Vorhaben verkauft werden. Fast alles, was nicht gut läuft, wird entweder verschwiegen oder bei Seite geschoben um hier keine dunklen Schatten auf der zumeist sehr konservativen Seele der Ortsbevölkerung zu hinterlassen.

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Energie- & Umweltausschuss – Was gibt es Neues?

(GVin Eva Wimmer)

Seit November bin ich Vorsitzende des Energie- und Umweltausschusses in der Gemeinde. Einige Themen liegen mir besonders am Herzen, wie die Stabilisierung des Koppler Moores. Dieses Kleinod sollte für nächste Generationen erhalten werden und auch öffentlich zugänglich bleiben. Daher plant die Gemeinde bauliche Eingriffe, damit die Austrocknung dieses wichtigen CO2-Speichers nicht fortschreitet und dieses Gebiet mit Birken nicht weiter zuwächst. Dies bedarf der Zustimmung der Grundbesitzer, denen ich für ihre Mithilfe sehr dankbar bin.

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Ein Blick auf die Finanzen in Koppl

(GR Wolfgang Hyden) 

Seit nunmehr vier Jahren darf ich im Rahmen meiner Aufgabe als Vorsitzender des Überprüfungsausschusses das Budget der Gemeinde immer wieder einer genauen Kontrolle unterziehen. Seit 2013 ist auffällig, dass sich die öffentliche Sparquote (das ist das Verhältnis von laufender Gebarung und den laufenden Ausgaben) gut entwickelt hat. Eine Quote von über 25% ist bereits sehr positiv zu bewerten. Unsere Gemeinde hat sich von 21% im Jahr 2013 auf mittlerweile über 34% (2016) gesteigert. Dies zeigt die äußerst gute budgetäre Entwicklung, die unsere Gemeinde in den letzten vier Jahren genommen hat. Auch ein genauer Blick auf die weiteren Zahlen wie Schuldendienstquote, Eigenfinanzierungsquote und Verschuldungsdauer zeigt eine äußert erfreuliche Entwicklung.

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Gemeindebudget 2018

(GR Wolfgang Hyden) 

Das Gesamtbudget der Gemeinde Koppl beträgt etwas mehr als acht Millionen Euro. Neben den gebundenen Ausgaben konnten wir einige für uns sehr wichtige Themen in den Voranschlag hinein verhandeln. Aus diesem Grund haben wir dem Budgetvoranschlag 2018 auch zugestimmt. Wir hoffen nun auf rasche Umsetzung der Themen, die für uns wichtig sind, z. B.:

  • Beschattung Spielplatz Gruberfeldsiedlung
  • Renaturierung Koppler Moor
  • e-Tankstelle uvm.

Koppl wird glyphosat-freie Gemeinde

(GV Horst Köpfelsberger) 

Die Gemeindevertretung Koppl beschloss auf unseren Antrag im Oktober 2017 einstimmig, sich zur Glyphosat-freien Gemeinde zu deklarieren. Sie verzichtet damit auf Glyphosat auf allen gemeindeeigenen Flächen und nimmt ihre Vorbildfunktion gegenüber Landwirtschaft und Privatgärten wahr. Im Land wurde ebenso – so weit rechtlich möglich – auf Antrag der Grünen ein Verbot auf öffentlichen Flächen beschlossen. Im Gegensatz dazu hat die EU leider einer Verlängerung der Zustimmung für fünf Jahre zugestimmt. Ein Kniefall vor den Einzelinteressen globaler Konzerne gegenüber Natur und Mensch.

Ja, geht denn das?

(GV Horst Köpfelsberger)

Ortsplanungsbüro der Gemeinde Koppl und gleichzeitig Berater für die APG beim Leitungsprojekt?

Schiefe Optik

Wir Grüne Koppl waren bei der Berufungsverhandlung zur 380-kV-Freileitung am Bundesverwaltungsgericht in Wien. Auf einem der vom Gericht dem Betreiber APG zugewiesenen Plätze sahen wir das Planungsbüro (Ortsplanung) der Gemeinde Koppl. In der darauffolgenden Gemeindevertretungssitzung am 26. September haben wir deshalb mit SPÖ und FPÖ eine gemeinsame Anfrage an Bürgermeister Rupert Reischl (ÖVP) gestellt. Die Anfragebeantwortung bestätigte unseren Verdacht, dass unser Raumplanungsbüro noch immer bei diesem Leitungsprojekt für die APG beratend tätig ist. Das ist zwar nichts Ungesetzliches, wir finden aber, das hat schon eine sehr schiefe Optik: Es arbeitet gleichzeitig für die APG (Leitung) und unsere Gemeinde (Raumordnung), offenbar kein Problem für den Bürgermeister und die Mehrheit in der Gemeindevertretung.

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Nachbericht Weihnachtswanderung Hochstein

(Dr. Horst Ibetsberger) 

Das Naturdenkmal Hochstein stellt eine geologische Besonderheit dar! Hier wurde während der Gebirgsbildung zwischen den ehemaligen Tiefseeablagerungen des Flysches (Heuberg etc.) ein Teil eines ca. 40 Millionen Jahre alten, versteinerten Strandes hochgepresst. Aus diesem Grund besteht der Hochstein nicht aus Mergel sondern aus Nummulitenkalksandstein, aus dem weiter nördlich z. B. der Wartstein und der Schlossberg in Mattsee aufgebaut sind. Die Nummuliten gleichen in ihrer Form Münzen (daher auch der Name!) und waren einzellige Lebewesen, die wie u. a. auch abgestorbene Muscheln, Schnecken, Korallen etc. an den Strand gespült wurden. Der Geologe bezeichnet eine solche tektonische Besonderheit als »geologisches Fenster«! Auf Grund dessen wurde die ca. 20 Meter lange, acht Meter breite und bis zu zehn Meter hohe Felsrippe 2008 unter Naturschutz gestellt!

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Was uns gefällt

  • Gehsteig Nocksteinstraße
  • Einbahnregelung VS Guggenthal
  • Geschwindigkeitsanzeigen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
  • Koppl ist Glyphosat-freie Gemeinde
  • Stetige Verbesserung der Schulwegsicherheit
  • Geplanter Ausbau Kinderbetreuung Guggenthal

Was uns weniger gefällt

  • Ein Ortsplanungsbüro, das gleichzeitig für die APG tätig ist.
  • Räumliches Entwicklungskonzept in der Warteschleife
  • Zunehmender Verfall von Gut Guggenthal
  • Noch immer das Kunstdepot in Guggenthal …
  • Flächenverbrauch und Bodenversiegelung
  • 380-kV-Freileitung